Unternehmen aus Schwellenländern: Bekannt für Belastbarkeit

18. Februar 2026
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Schwellenländerunternehmen sind über Marktzyklen hinweg belastbar
Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern erzielten stabilere Erträge als Industrieländer, mit unterschiedlichen Beiträgen von Staatsanleihen und Spreads.

Historische Analysen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. 
EM: Schwellenländer; Investment-Grade-Anleihen
Unternehmensanleihen aus Schwellenländern werden durch den JPM CEMBI Broad Diversified Index repräsentiert; US-Hochzinsanleihen werden durch den Bloomberg US Corporate High Yield Index repräsentiert; US-Unternehmen mit Investment Grade werden durch den Bloomberg US Corporate Investment Grade Index repräsentiert; Global Aggregate ist der Bloomberg Global
Aggregate Index. 
Stand: 31. Dezember 2025
Quelle: Bloomberg, J.P. Morgan und AllianceBernstein (AB)

Unternehmen aus Schwellenländern (EM) können auf eine Erfolgsbilanz hinsichtlich der Resilienz in allen Marktzyklen zurückblicken. Seit mehr als einem Jahrzehnt ermöglichen Unternehmensanleihen aus Schwellenländern die Beteiligung an steigenden Märkten, während Anleger während der Marktrückgänge weniger Verlusten ausgesetzt sind (Abbildung, links). Das ist auf eine besonders ausgeprägte inhärente zweipolige Struktur zurückzuführen, die das Zinsrisiko mit dem Bonitätsrisiko in Einklang bringt und unabhängige Ertragsquellen bietet, die negativ miteinander korreliert sind (Abbildung, rechts).

Diese Dynamik ist durchaus üblich für Schwellenländerunternehmen. Unternehmensanleihen aus Schwellenländern, die in US-Dollar notiert sind, reagieren empfindlich auf die US-Zinsen. Das trägt dazu bei, einen defensiven Puffer gegen volatile Märkte zu schaffen. Unterdessen steigern die niedriger bewerteten Unternehmensanleihen des Sektors die Aufwärtspartizipation in Risikophasen. (Zwar ist der EM-Unternehmensanleihenmarkt insgesamt mit Investment-Grade bewertet, spiegelt jedoch das gesamte Bonitätsspektrum wider, von hochrangigen bis hin zu hochverzinslichen Anleihen.)

Diese natürliche Zweipoligkeit erklärt zum Teil auch, warum die Sharpe-Ratio des EM-Unternehmensmarktes – oder der risikobereinigte Ertrag – seit mehr als 10 Jahren deutlich höher ist als der von US-Unternehmen mit Investment-Grade-Rating und dem Bloomberg Global Aggregate Index.

Aus diesem Grund sind wir der Ansicht, dass das Gleichgewicht zwischen Zins- und Bonitätswetten auf Schwellenländer dazu beitragen kann, Anleger auf die jegliche bevorstehenden Umfelder vorzubereiten.

Die in diesem Dokument zum Ausdruck gebrachte Meinungen stellen keine Recherchen, Anlageberatungen oder Handelsempfehlungen dar und spiegeln nicht notwendigerweise die Ansichten aller Portfoliomanagementteams bei AB wider. Die Einschätzungen können sich im Laufe der Zeit ändern.